Für Zukunft gewappnet - Randstad Schweiz

für zukunft gewappnet

zurück zur Übersicht Aktuelles 13-03-2009

Für Zukunft gewappnet


Weniger Temporärarbeit, dafür ist Nachfrage nach Festanstellungen stabil.
In Wohlen ist die Konkurrenz unter Stellenvermittlungsbüros gross. Mit der et labora Personal AG, der Joker Personal AG, der Randstad und der Adecco teilen sich vier Firmen den Markt. Egal ob Kleinunternehmung oder Weltkonzern: Die ganze Branche spürt die Krise und arrangiert sich mit der neuen Situation.

Nischen finden

Roger Lanz, Leiter der Joker-Geschäftsstelle in Wohlen, weiss, worauf es in Krisenzeiten ankommt: «Es ist wichtig, Nischen zu finden. Es gibt Gewerbezweige, welche unabhängig der Konjunktur einen grossen Personalbedarf haben, wie zum Beispiel die Gesundheitsbranche.» Auch im Finanzbereich sind gute Leute gefragt. «Firmen wollen gute Buchhalter, welche die Kosten im Griff haben», erklärt Lanz. Auch Private gehen immer öfter zum Steuer- oder Finanzberater, da sie in diesem Bereich ein relativ grosses Sparpotenzial vermuten.

Cornel Schmid von der et labora Personal AG findet es schwierig, bereits nach so kurzer Zeit über Tendenzen zu sprechen. Momentan melden sich bei ihm oftmals schlecht qualifizierte Leute, denen er manchmal auch eine Absage erteilen muss. «Wir nehmen nur so viele Stellensuchende bei uns auf, wie wir effektiv ganz individuell zu betreuen in der Lage sind», so Schmid.

Region hat Potenzial

Im Gegensatz zu Joker und et labora ist Randstad ein international tätiger Grosskonzern. Gemäss Simone Nijsen, Managing Director von Randstad, ist die Auftragslage zwar aktuell rückläufig, dafür sind viele gut ausgebildete Leute für die Wirtschaft verfügbar. Es sei wichtig, die Kosten im Moment genau zu beachten, betont sie. Für die Filiale in Wohlen sollte dies aber keine Konsequenzen in Form von Entlassungen haben. «Die Region hat Potenzial. Wir erwarten, dass künftig viele Arbeitsplätze geschaffen werden. Zudem ist sie logistisch sehr interessant positioniert», versichert Nijsen.

Der Tenor lautet, dass die Branche von der Krise nicht allzu stark betroffen wird. Oder, wie Roger Lanz findet: «Die Krise wird höher taxiert, als sie effektiv ist. Mein Blick in die Zukunft ist zuversichtlich.» (sha)