randstad index über die arbeitnehmerzufriedenheit q2/2014.

Schweizer Arbeitnehmer sind mit ihrem Job zufrieden

Im Rahmen der von Randstad vierteljährlich durchgeführten Arbeitnehmer-Befragung wird jeweils auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit ihrer aktuellen Arbeitssituation erhoben (Satisfactory Index). Die Resultate zeigen: Schweizer sind deutlich zufriedener mit ihrem Job als ihre Kollegen aus Deutschland, Frankreich und Italien.

Auf die Frage: «Wie zufrieden sind Sie generell mit der Arbeitssituation bei Ihrem aktuellen Arbeitgeber?», geben dreiviertel (75 %) der Schweizer  Arbeitnehmer an, dass sie zufrieden bis sehr zufrieden sind. Dies ist ein  markant höherer Wert als bei unseren Nachbarn Deutschland, Frankreich  und Italien, wo in allen drei Ländern lediglich 67 % der Befragten mit ihrer aktuellen Arbeitgeber zufrieden sind. 

Geld ist nicht alles, aber ...
 
Obwohl Studien belegen, dass das Salär nicht der wichtigste Motivationsfaktor ist, zeigt der Randstad Satisfactory Index, dass die Zufriedenheit mit der Arbeitssituation bei höheren Einkommen tendenziell grösser ist.

Mit ihrer Jobsituation zufrieden bis sehr zufrieden sind:
Einkommen bis CHF 50'000 zu 71 % 
Einkommen bis CHF 75'000 zu 75 %
Einkommen bis CHF 100'000 zu 79 %
Einkommen über CHF 100'000 zu 81 %.

Christiane Di Filippo, HR Director und Mitglied der Geschäftsleitung von Randstad (Schweiz) AG, sieht die Gründe dafür weniger in der Höhe des  Gehalts als solches. «Ich denke, die mit steigendem Einkommen wachsende  Zufriedenheit hat vor allem damit zu tun, dass Besserverdienende in der  Regel Jobs haben, die sie ausfüllen, die ihnen mehr Verantwortung und Prestige bringen und die sie selber gestalten können».

Mitarbeiter im Bildungswesen, in der Finanz- und in der IT-Branche sind am zufriedensten

Betrachtet man die Zufriedenheit in den einzelnen Branchen, zeigt sich in der Schweiz ein relativ homogenes Bild. Die Mitarbeiter aller Branchen sind überdurchschnittlich zufrieden mit ihrer aktuellen Arbeitssituation. Die Spitzen-position nimmt die Bildungsbranche mit 95 % ein, gefolgt von der IT-Branche (90 %) und der Finanzbranche (Banken und Versicherungen) mit 84 %.
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