Das würden Schweizer tun, um die eigene Arbeitslosigkeit zu verhindern

Medienmitteilung
Randstad Arbeitsbarometer Q2/2017

 

Das würden Schweizer tun, um die eigene Arbeitslosigkeit zu verhindern

Die Arbeitslosenquote in der Schweiz ist, verglichen mit anderen europäischen Ländern, sehr tief. Dennoch gibt es auch in der Schweiz Fälle von Arbeitslosigkeit. Was wären Schweizer und Schweizerinnen bereit zu tun, um ihre Arbeit zu behalten?

Der Randstad Arbeitsbarometer von diesem Quartal ging der Frage nach, was Arbeitnehmer tun würden, um die eigene Arbeitslosigkeit zu verhindern. Die Umschulung steht ganz hoch im Kurs. Insgesamt sagen 88 % der Befragten, dass sie bereit wären, sich umschulen zulassen, um eine drohende Arbeitslosigkeit zu verhindern. Als weitere Möglichkeit, nicht arbeitslos zu werden, stand die Temporärarbeit zur Auswahl. 81 % der Umfrage-Teilnehmenden würden eine temporäre Stelle annehmen.

Lohn und Funktion stehen ausser Betracht

Überhaupt nicht in Frage kommt es für Arbeitnehmende, einen tieferen Lohn oder eine Herabstufung zu akzeptieren, um die Arbeit nicht zu verlieren. Nur 37 % der Befragten würden diese Variante gutheissen. Die Schweiz liegt damit unter dem globalen Durchschnitt von 42 %.

Schweizer befürchten keine Arbeitskräfteknappheit

Bei der Frage, ob das Arbeitskräfteangebot in der nahen Zukunft für gewisse Stellen knapp werden könnte, meinen nur 59 % der Schweizer, dass dies der Fall werden könnte. Mit diesem Wert hat die Schweiz gemeinsam mit Neuseeland und Australien die global tiefste Erwartung.

Randstad Mobility Index

Der Randstad Mobility Index gibt an, wie viele Arbeitnehmende davon ausgehen, innerhalb der nächsten sechs Monate eine neue, vergleichbare Stelle anzunehmen. Der Index liefert umfassende Erkenntnisse der Stimmungen und Trends auf dem Arbeitsmarkt. In der Schweiz ist der Index im zweiten Quartal 2017 von 103 auf 101 Punkte (-2) gesunken.